Ein Novembermontag im Grossraum Zürich wie jeder andere: Zugausfall, Stress, genervte Pendler. Nass wie ein Pudel quetschte ich mich in den übervollen Ersatzbus. Mir blieb eine Minute zum Umsteigen. «Wird knapp», dachte ich, «aber ein Versuch ist es wert.» Und tatsächlich: Um 7:58 Uhr sass ich im Zug nach Montpellier. Mit jeder Stunde Fahrt wurden Himmel und Gemüter heller. Und dann, als der TGV langsam zum TPV (Train à Petite Vitesse) wurde, tauchte vorne der Bahnhof von Montpellier auf.
Arbeiten, wo andere Ferien machen
Mildes mediterranes Licht, wolkenloser Himmel, Salz in der Luft und ein Hauch Poulet rôti in der Nase: Bienvenue dans le sud de la France! Es roch nach Ferien. Doch anstatt die Beine hochzulegen, nahmen wir sie lieber in die Hand und steuerten direkt in Montpelliers pittoreske Altstadt zum Apéro. Was sein musste, musste sein. Am nächsten Morgen, kurz nach Türöffnung, betraten wir die heiligen Hallen der Sitevi, dem ...
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