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Traubenernte 2019

Das war die

Die Traubenernte 2019 ist bereits grösstenteils Geschichte, die verarbeiteten Trauben liegen als Most oder sogar schon als Wein vor. Im Gegensatz zum letzten Jahr aber verlief die Ernte sehr heterogen und in der Regel aufwendiger. Speziell die Roten waren nervenaufreibend. Wir haben bei verschiedenen Winzerinnen und Winzern nachgefragt.


MM

Alain Schwarzenbach & Marilen Muff, Weingut Schwarzenbach

Meilen/ZH (10 ha, www.reblaube.ch)

 

 

Wie zufrieden sind Sie mit der Menge und der Qualität (generell)?
Generell sind wir mit den Weissen sehr zufrieden. Menge und Qualität sind top. Die Pinots erforderten wegen Stiellähme und KEF grosse Sönderarbeit im Rebberg. Der Ertrag ist sehr gering. Das, was im Keller angekommen ist, macht aber über alle Sorten grosse Freude, da eine sehr ausgeprägte Aromatik und frische Säure vorhanden sind. Der Jahrgang erinnert an 2010.

 

Was war im Vergleich zu 2018 anders und wo lauerten spezielle Herausforderungen?
Der Pflanzenschutz war viel anspruchsvoller, v.a. in den biologisch bewirtschafteten Parzellen. Auch die Unkrautkontrolle im Unterstockbereich war eine Herausforderung (wir arbeiten herbizidfrei). Auch mussten wir drei Mal (!) mehr «oben-abnehmen» als 2018. Bei der Ernte gab es viele Herausforderung: Wegen der vielen Niederschläge war die Planung schwierig, ...