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Feigen von der Luzerner Riviera

Die Feige gilt als komplizierte Befruchtungs- und Fruchtbildungspflanze. Die Produkte, die wir im schweizerischen Grosshandel finden, stammen in der Regel aus der Türkei, Italien oder Frankreich. Doch nach einem SZOW-Artikel aus dem Jahr 2004 dürften auch in der Nordschweiz gute Obstbaulagen und Böden für den Anbau von Feigen vorhanden sein. Die Familie Stocker hat sich im Örtchen Greppen (LU) an das Experiment «Feigen» gewagt und damit ihre Erfahrungen gesammelt.

Autor_Caretta Andrea
Andrea Caretta
Redaktorin, Online, Social Media
Diesen Artikel finden Sie in der Ausgabe 01 / 2023 , S. 12
Die Feige gilt als komplizierte Befruchtungs- und Fruchtbildungspflanze. Die Produkte, die wir im schweizerischen Grosshandel finden, stammen in der Regel aus der Türkei, Italien oder Frankreich. Doch nach einem SZOW-Artikel aus dem Jahr 2004 dürften auch in der Nordschweiz gute Obstbaulagen und Böden für den Anbau von Feigen vorhanden sein. Die Familie Stocker hat sich im Örtchen Greppen (LU) an das Experiment «Feigen» gewagt und damit ihre Erfahrungen gesammelt. Eingebettet zwischen Rigi und Vierwaldstättersee befindet sich die Feigenplantage einer experimentierfreudigen Familie. Insgesamt bewirtschaften Andrea und Stephan Stocker (Abb. 1) knapp zehn Hektar, davon beansprucht ihre Feigenanlage seit zehn Jahren ein halbes Hektar. Die Früchte mögen das mediterrane Mikroklima, die vielen Sonnenstunden, das abfallende Gelände und die durchlüfteten Bedingungen, die ihnen Greppen bietet. Das Ehepaar kümmert sich ausserdem um über 16 Mutterkühe und Kälber, 350 Freilandhühner, zehn Mutterschafe und 130 Hochstammobstbäume. Obwohl sie Zwetschgen, Marroni und Quitten genauso mögen, haben sie sich ...