Internationaler Grauburgunder-Preis 2021

Der Badische Weinbauverband und die Naturgarten Kaiserstuhl GmbH richten dieses Jahr in Freiburg im Breisgau (D) wieder den Internationalen Grauburgunder-Preis aus. Eine Weinprämierung, die seit 2007 (mit Ausnahme 2020) Weine aus der Rebsorte Grauburgunder (oder ihrer Synonyme wie Pinot gris, Pinot grigio, Ruländer, Malvoisie) auszeichnet.


Markus Hungerbühler

Grauburgunderweine geniessen seit ein paar Jahren eine grosse Nachfrage, weshalb die Anbaufläche auch in der Schweiz zunahm. Der internationale Grauburgunder-Preis will daher die Charakteristik der Grauburgunder-Weine herausstreichen und die Weinqualität sowie die Vermarktung der eingereichten Weine fördern.

Die eingereichten Weine müssen den jeweiligen nationalen Vorschriften bzw. den Verordnungen der Europäischen Union (EU) entsprechen und in einem vermarktungs- und verkehrsfähigen Zustand und erhältlich sein.

Die Weine werden blind und im Rahmen eines 100-Punkte-Schemas (Auge, Nase, Gaumen, Harmonie-Gesamtbeurteilung) beurteilt und gestützt auf die Resultate der Finalrunde mit Sternen ausgezeichnet: Fünf Sterne für Weine mit 92.00 bis 100.00 Punkten, vier Sterne für Weine mit 86.00 bis 91.99 Punkten und drei Sterne für Weine mit 80.00 bis 85.99 Punkten. Um den verschiedenen Stilen dieser Traubensorte gerecht zu werden, können die Weine in eine von fünf verschiedenen Kategorien eingereicht werden:
 

  1. Frische, fruchtige Grauburgunder, trocken, mit klarer Sortentypizität.
  2. Gehaltvolle, strukturierte Grauburgunder, trocken, ausdrucksstark und mit Burgunderprägung.
  3. Charaktervolle, trockene Premium-Grauburgunder mit ...