Das milchige Licht eines melancholischen Herbstnachmittags liegt über dem Rhein, und die steil abfallenden Rebhänge in Eglisau (ZH) bereiten sich auf den Winter vor. Eine bleierne Stille liegt über der kleinen Häusergruppe, die sich weit weg von der quirligen Altstadt ganz am östlichen Rand des Ortes befindet. Anscheinend ist niemand zu Hause. Selbst Hauskater Dante würdigt den Besucher beim Vorbeigehen mit keinem Blick. Plötzlich dringen aus einer unergründlichen Ferne Geräusche empor. Da muss also jemand im Keller hantieren, so der naheliegende Schluss. Doch die Türe dorthin ist verschlossen. Wieder oben bei der Haustüre tritt unvermittelt die junge Hausherrin Fabienne Ofner heraus. Sie hatte, wie sie gleich einräumt, beim ersten Läuten leider nicht öffnen können, da sie sich um die Kinder und den Hund kümmern musste. Fliessend fügt sie an, dass Gianmarco im Keller sei. Ich könne gleich hier durch, weist sie mir den Weg in die Katakomben. Tatsächlich werden die ...
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