Staatswingert Frümsen (SG): Behandlung von Waschwasser mit Aktivkohle

Zur Behandlung von Waschwasser wurde am Staatswingert Frümsen (SG) Anfang Juni eine modular aufgebaute, dezentrale Anlage in Betrieb genommen. Dank der innovativen Technologie versprechen sich die Betreiber eine Vorbildfunktion auch über die Kantonsgrenzen hinaus. 


Artikel von Isabelle Schwander
Zur Behandlung von Waschwasser wurde am Staatswingert Frümsen (SG) Anfang Juni eine modular aufgebaute, dezentrale Anlage in Betrieb genommen. Dank der innovativen Technologie versprechen sich die Betreiber eine Vorbildfunktion auch über die Kantonsgrenzen hinaus.  «Mit der Investition in die Behandlungsanlage für das Waschwasser und eines Pestizidabscheiders signalisieren wir auch nach aussen: Wir haben die Zeichen der Zeit erkannt, nehmen unsere Verantwortung wahr und leisten einen Beitrag zur Vermeidung punktueller Einträge», erklärte Markus Hardegger, Leiter der Fachstelle Weinbau am Landwirtschaftlichen Zentrum SG in Salez (LZSG) anlässlich der Inbetriebnahme Anfang Juni. Das Staatswingert Frümsen, mit einer Fläche von 12 000 m2 Produktionsfläche und 5000 m2 Sortengarten, ist seit seiner Gründung 1987 ein innovativer Betrieb. «Es gehört auch zu den Aufgaben des LZSG, Prozesse und Gerätschaften in die Praxis einzuführen. Ein Beispiel ist diese Anlage: Dank der Zusammenarbeit zwischen der OST (Ostschweizer Fachhochschule in Rapperswil, Abteilung Umwelttechnik), der Creabeton Materiaux AG in Einigen und den ...