SZOW-Umfrage zur Trinkwasser- und 
Pestizidinitiative: Die Ergebnisse

In einem knappen Monat entscheidet das Schweizer Stimmvolk über die Trinkwasser- und Pestizidinitiativen. Während der Abstimmungskampf bei den Befürwortern und Gegnern noch läuft, haben sich unsere Leser und Leserinnen grösstenteils schon eine Meinung gebildet. Es wird deutlich: Die Initiativen sind umstritten, das Rennen scheint noch nicht entschieden.


leyla roth-kahrom
SZOW

104 SZOW-Leserinnen und Leser haben in den vergangenen drei Wochen an unserer Online-Umfrage zu den beiden Initiativen teilgenommen – an dieser Stelle herzlichen Dank für Ihr Engagement. Aufgrund Ihrer Antworten war es uns möglich, die Stimmung bei den letztendlich betroffenen Personen einzuschätzen. 

Generell ist das Interesse an den beiden Initiativen resp. deren Ausgang gross: Neun von zehn Personen verfolgen den Abstimmungskampf stark. Die beiden Initiativen werden differenziert wahrgenommen.


Pestizidinitiative

Bezüglich der Pestizidinitiative ist eine leichte Tendenz erkennbar: Gut 54 % der Teilnehmenden erwarten, dass die Initiative abgelehnt wird. 23 % erwarten ein «Ja», weitere 23 % schätzen den Ausgang als unsicher ein. Die Auswirkungen im Falle einer Annahme werden unterschiedlich eingeschätzt, jedoch erwartet die Mehrheit der Befragten starke Folgen (Abb. 1). 60 % erwarten einen höheren Aufwand beim Pflanzenschutzmanagement, 54 % befürchten höhere Betriebskosten, 26 % rechnen mit weniger Einnahmen. 18 % hingegen erwarten neue Kunden durch neue Marktsegmente.

 

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