Mit dem Projekt «Vitifit – Gesunde Reben (
Vitis vinifera) im Ökoweinbau durch Forschung, Innovation und Transfer» ging 2025 das bislang umfangreichste deutsche Forschungsvorhaben zur Stärkung des ökologischen Weinbaus zu Ende. Ziel war es, nachhaltige Strategien zur Gesunderhaltung der Reben zu entwickeln und den Einsatz kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel deutlich zu reduzieren. Das Bundesprogramm Ökologischer Landbau stellte dafür rund 8.3 Millionen Euro zur Verfügung. Zentrales Merkmal des Projekts war die enge Verzahnung von Forschung, Praxis und Wissenstransfer.
Struktur und Ansatz des Projekts
Die Arbeiten gliederten sich in vier eng miteinander verknüpfte Themenbereiche (Abb. 1):
- (A) Strategien zur Gesunderhaltung der Rebe,
- (B) Züchtung, Önologie und Marktpositionierung pilzwiderstandsfähiger Rebsorten (Piwis),
- (C) Weiterentwicklung des Prognosemodells VitiMeteo und
- (D) Wissenstransfer und Vernetzung.
Diese Struktur ermöglichte es, wissenschaftliche Erkenntnisse praxisnah zu testen und unmittelbar in anwendbare Lösungen zu überführen.
Kupfer sparen, Wirkung sichern: Ergebnisse aus Themenbereich A
Ein Schwerpunkt lag auf der Reduktion des Kupfereinsatzes im ...
Exklusiv
Sie möchten weiterlesen? Bitte melden Sie sich dafür an.
Anmelden