Bei der Gärung von Wein und Bier entstehen jährlich grosse Mengen CO2 – ein ungenutztes Nebenprodukt, das oft ungehindert in die Atmosphäre entweicht. Gleichzeitig hat die Getränkeindustrie immer wieder mit Engpässen bei Kohlendioxid zu kämpfen. Circea, ein Spin-off der BFH-HAFL, will das ändern: mit einem neuartigen Konzept, das das CO2 direkt vor Ort abfängt und es für die Industrie nutzbar macht.
CO2 abfangen, bevor es entweicht
Gemäss Klimaschutzgesetz müssen die Treibhausgase runter. Die Schweiz soll in 25 Jahren nur noch so viel ausstossen, wie durch natürliche und technische Speicher wieder aufgenommen werden können. Gleichzeitig kommt es immer wieder zu Engpässen bei CO2 – zum Beispiel für die Kohlensäure in Getränken oder künftig für die Produktion von synthetischen Treibstoffen und Chemikalien. Das BFH-HAFL-Spin-off Circea will CO2 abfangen und dort einsetzen, wo Bedarf besteht.
Sammeln statt verschwenden
Der Schlüssel zur Lösung liegt im Auffangen des reinen CO2 gleich dort, wo es entsteht: In Weinkellereien oder Brauereien kann ...
Exklusiv
Sie möchten weiterlesen? Bitte melden Sie sich dafür an.
Anmelden