Es ist ein kühler Märzmorgen und noch hängt etwas Nebel über den Feldern, als sich die Türen der Agroscope Reckenholz (ZH) öffnen. Drinnen: erwartungsvolle Stimmen, vertraute Gesichter, der Duft von Kaffee und diese besondere Mischung aus professionellen Gesprächen und «Fachsimpelei», wie sie die Schweizer Brennerszene auszeichnet. Andreas Bühlmann von Agroscope begrüsst die Anwesenden ruhig und fokussiert. Es ist kein lauter Auftakt, sondern einer, der den Ton setzt: sachlich, praxisnah und offen für Fragen. Genau darum gehe es bei DARF (Destillate, Agroscope, Regie, Fédérale des alcools). Dieses etwas sperrige Kürzel steht für Forschung, Beratung sowie Qualitätssicherung. Aber auch dafür, Themen aus den Betrieben aufzunehmen, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln, wie Bühlmann einmal mehr betont.
Deutliches Defizit
Als August Mettler, Präsident von DistiSuisse, das Wort ergreift, wechselt die Perspektive. Die Organisation, eine feste Grösse im Kalender vieler Brennereien, steht unter Druck. Neue Kategorien, angepasste Bewertungsverfahren, ein Sonderpreis für ungesüsste Obstbrände: Vieles wurde weiterentwickelt. Doch ...
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