«Die GVS Weine AG schlägt ein neues Kapitel in ihrer Unternehmensentwicklung auf», schreibt das Unternehmen jüngst in einer Medienmitteilung. Die Firma mit Sitz im Herblingertal (SH), die im Besitz Schaffhauser Bauernfamilien ist, befindet sich wirtschaftlich in einer anspruchsvollen Lage und sieht sich zu Massnahmen gezwungen. Unter dem Dach der GVS sind die drei Unternehmen GVS Weine, die GVS Landi und der Landmaschinenbereich tätig. Der Präsident des GVS-Verwaltungsrates, Cyrill Tappolet, hat das Handtuch bereits geworfen, CEO Markus Angst wird das Unternehmen im Sommer verlassen. Zugleich sind die Bereiche Wein und Landi erneut tief in die roten Zahlen gerutscht. Der Überschuss aus dem Geschäftsfeld Landtechnik reicht nicht mehr aus, um die Defizite der beiden anderen Bereiche auszugleichen. Hinzu kommen die Statuten, welche die GVS verpflichten, Trauben, Getreide und Ölsaaten abzunehmen.
Flucht nach vorn
Die GVS Weine zählt zusammen mit der Rimuss & Strada Weine und der Rutishauser-Divino zu den grossen Akteuren der Branche. Für ...
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