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Keine Inlandleistung bei Weinimporten

Fast zeitgleich zur Ankündigung seines Rücktritts hat Bundespräsident Guy Parmelin die Vernehmlassung zur Importpräferenz abgeschlossen. Fazit: Alles bleibt, wie es ist.

Artikel von:
Markus Matzner
Diesen Artikel finden Sie in der Ausgabe 14 / 2026 , S. 27
Vor allem die Delegierten der nationalen Winzerverbände haben sich einiges erhofft, als sie Anfang Oktober dieses Jahres nach Bern reisten, um von Bundespräsident Guy Parmelin das Resultat der Vernehmlassung über die Importkontingente zu erfahren. Wie auch die O+W schon mehrfach berichtet hat, hing die Idee im Raum, den Import von ausländischem Wein an die inländische Traubenverarbeitung zu knüpfen. So hofften viele Westschweizer Winzer, dass sie für die Herstellung von Wein aus Schweizer Trauben Kontingente erhielten, die sie dann an Weinhändler hätten verkaufen können. Später stellte sich heraus, dass diese Annahme falsch war. Lediglich (Gross-)Kellereien, die «fremde» Trauben kaufen und verarbeiten, wären in den Genuss dieser Auslegung gekommen. Nun aber ist die Sache vom Tisch. Wie Parmelin fast im Anschluss an seine Rücktrittserklärung veröffentlichte, gebe es im Parlament keine politische Mehrheit für diese Massnahme.  

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