Mehr Geld für eine nachhaltige Produktion

Mit dem Projekt «Nachhaltigkeit Früchte» kommt die schweizerische Kernobstbranche den Konsumierenden entgegen und will in Zukunft nachhaltiger produzieren. Die Produzenten, welche die Punktezahl der Massnahmen erreichen, erhalten pro Kilogramm Obst sechs Rappen mehr. In diesen Tagen startet die diesjährige Ernte.


Ruth Bossert
Diesen Artikel finden Sie in der Ausgabe 13 / 2022 , S. 25

Durch die guten Wetterbedingungen konnten die Obstproduzentinnen und -produzenten rund sechs Tage früher mit der Ernte beginnen als üblich. Der Schweizerische Obstverband (SOV) nahm den diesjährigen Erntebeginn deshalb auch zum Anlass, den Medien das neue Branchenprogramm «Nachhaltigkeit Früchte» auf dem Hof von Ralph Gilg in Fruthwilen (TG) vorzustellen. Jürg Hess, Präsident Schweizer Obstverband, erklärte, dass man ungefähr vor einem Jahr mit den Partnern aus dem Handel eine Vision entwickelt habe, Kernobst noch nachhaltiger zu produzieren. Damit wollte man die gestiegenen Ansprüche von Konsumentinnen und Konsumenten, Gesellschaft und Politik erfüllen und einen Beitrag im Sinne der Umwelt leisten. Für den Thurgauer Nationalrat Manuel Strupler war es auch die Politik, die mit der Überweisung der parlamentarischen Initiative zur Reduktion der Risiken beim Einsatz von Pestiziden an den Bundesrat die Branche aufforderte, praktikable Lösungen zu entwickeln, die umsetzbar und wirkungsvoll seien.  


Ein Grossteil der Produzenten macht mit

Mit «Nachhaltigkeit Früchte» habe der Schweizerische ...