Obstkulturtag an der Agrovina

Eröffnet wurde der 18. Schweizerische Obstkulturtag (21.1.2020) von Patrice Walpen, Präsident von Agrovina, und Eva Reinhard, Leiterin Agroscope. Schwerpunktthemen waren die Birnensorten und ihre Produktion sowie Fragen zum Pflanzenschutz.


Markus Kellerhals

Jef Vercammen von Pcfruit, dem Forschungszentrum für Kern- und Steinobst in St. Truiden (B), sprach über die technischen Herausforderungen der Birnenproduktion in Belgien. In Belgien wird die Birnensorte Conférence auf 9194 ha angebaut, was 89  % der Birnenfläche entspricht. Sortenalternativen sind deshalb gesucht. Von der Agroscope-Züchtung CH 201 (Fred®) ist man auch in Belgien angetan, muss aber noch mehr Erfahrung sammeln. Im Kontext der Herausforderungen durch den Klimawandel berichtet Vercammen, dass Hagelnetze bei Birnen zu einer verminderten Blütenknospenbildung führen können. 
Kris Jans von Belorta stellte seinen Obsthandelsbetrieb in Belgien vor. Die Kühllager fassen 35 000 t. Beim Obst hat die Birne den grössten Anteil. Der Exportanteil beträgt 60  %. Belorta ist auch Teilhaber bei der Apfelmarke Kanzi®. Rund 3900 ha Kern- und Steinobst liefern die Früchte der Genossenschaft. 


Fruchtqualität bei Kirschen

Zu Möglichkeiten zur Beeinflussung der Fruchtgrösse in der Kirschenproduktion referierte David Vulliemin von der Union fruitière lémanique (UFL) in Morges (VD). Der Ausdünneffekt auf das Fruchtkaliber ...