Wer durch das MoMö streift, merkt schnell: Hier soll niemand gelangweilt durch eine Ausstellung geschleust werden. Es riecht, klingt, plätschert, zischt und lebt. Regelmässig destilliert Brenner Mirco Bösch mitten in der Ausstellung. Genau das war für Paolo Spagnolo einer der entscheidenden Gründe, sich auf dieses Projekt einzulassen, als ihm sein Kollege Christoph Möhl vorschlug, für den Familienbetrieb zu arbeiten.
Acht Jahre später sitzt der Museumsleiter gemütlich an der Sonne und erläutert seine damalige Vision: «Wir wollten nichts Statisches machen, wo man mit einem Jeton durch eine anonyme Ausstellung läuft», erklärt der quirlige Marketingexperte. Ganz im Gegenteil, den Verantwortlichen schwebte ein Haus vor, das pulsieren, leben und Charakter haben sollte. Mittlerweile arbeiten rund 18 Menschen für das MoMö. Doch für Spagnolo ist das mehr als eine organisatorische Zahl. Das Team ist der Kern seines Konzepts. Wer ins Museum eintritt, soll freundlich begrüsst werden, Aufmerksamkeit erhalten und Fragen stellen dürfen.
Treibfaktor Bewegung
Spagnolo kam nicht über ...
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