Was haben die Kantone Aargau, Luzern, St. Gallen, Schaffhausen, das Baselbiet und der Thurgau gemeinsam? Richtig, sie (und andere mehr) veranstalten eine jährliche Staatsweinkürung. Als Folge werden die gekürten Gewinnerweine für ein Jahr bei offiziellen Anlässen ausgeschenkt und dürfen sich Staatswein nennen. Angenehmer Nebeneffekt: Für die ausgezeichneten Winzerbetriebe entsteht mehr Publicity und damit mehr Umsatz. Dies bestätigen Winzer und Branchenkenner. «Besonders die Lokalmedien berichten intensiv über solche Anlässe», sagt der letztjährige Thurgauer Staatsweingewinner Julian Holenweger von Engelwy und fügt an: «Die Auszeichnungen verhalfen dem Weingut zu mehr Bekanntheit.» Wie nachhaltig dieser Effekt ist, variiert natürlich stark, zumal ein einmaliger Gewinn noch keine Garantie für ein längerfristiges Überleben ist. Aber ähnlich wie auch Goldmedaillen der unterschiedlichsten Wettbewerbe für mehr Zugkraft beim Verkauf sorgen, ist es für jeden Betrieb vorteilhaft, im Rennen um den Staatswein mitzumachen. So geschehen auch jüngst in den Kantonen Thurgau, Aargau und Baselland (s. separate Artikel, unten verlinkt) Interessant ...
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