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Bienen und andere Bestäuber

Politiker im Einsatz für

Die Bienen haben noch nie so viel Aufmerksamkeit genossen wie in den letzten Jahren und Monaten. Die UNO hat vor zwei Jahren den 20. Mai zum Weltbienentag erklärt. Die Vertreter von apisuisse, des Dachverbands der Imkerverbände, schätzen diese Aufmerksamkeit sehr.


APISUISSE

apisuisse lud deshalb die nationalen Parlamentarier am 5. Juni zu einem Honigfrühstück ein und gab dabei die Gründung einer parlamentarischen «Bienen-Gruppe» bekannt. Derzeit haben sich 60 National- und Ständeräte bereit erklärt, bei dieser Gruppe mitzumachen. Damit ist auf Anhieb eine der grössten parlamentarischen Gruppen entstanden. Geleitet wird diese von den beiden Nationalräten Bernhard Guhl (BDP, Aargau) und Mathias Reynard (SP, Wallis).

Die Vertreter der Imkerschaft hoffen, dass ihre Anliegen zum Schutz der Bienen und anderer Bestäuber noch besser Gehör finden und dass die öffentliche Hand sich stärker engagiert. Sie fordern die konsequente Förderung der Biodiversität und wirkungsvolle Massnahmen zur Reduktion des Pestizideinsatzes. Das Risiko für Bestäuber durch den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln müsse umgehend reduziert werden. Zudem brauche es weitere Anstrengungen, um die Bienenkrankheiten und Schädlinge wie die Varroamilbe wirkungsvoller zu bekämpfen.

 

Weiterbildung subventionieren

Der Vizepräsident von apisuisse, Mathias Götti Limacher, forderte zudem ein verstärktes Engagement des Bundes im Bereich Forschung, Bienenzucht und Bildung. Als Verantwortlicher für die Imkerbildung ist Götti Limacher auch wichtig, dass sich der Bund bei der Schulung und Weiterbildung der Imker finanziell stärker engagiert. Die Imkerei werde grossmehrheitlich in der Freizeit betrieben, einen finanziellen Profit ziehe niemand daraus. Es brauche eine gehörige Portion Idealismus, dass man für das Hobby teure Weiterbildungen absolviert. In Anbetracht der wirtschaftlichen und ökologischen Bedeutung der Bienenhaltung sei es wichtig, kostengünstige Weiterbildungen anbieten zu können.

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